Ich habe da dieses Myspacegefühl….

Seit ein paar Tagen gehöre auch ich zu denjenigen die voller Überzeugung ihren Myspace – Account gelöscht haben. Ist es doch alles so nervig gewesen und hat man sich doch darüber entrüstet wie lange so eine blöde Seite nun lädt und sich voller Hass gefragt, wie viele Werbebanner denn noch auf ein einzelnes Profil passen..Und überhaupt, ist nicht auf Facebook sowieso alles viel, viel besser..Muss ja, es sind ja alle da!
Nun habe ich gehört dass Myspace rund 500 Mitarbeiter entlässt – das Berliner Office wird schon Ende Februar komplett geschlossen und damit sitzen auf einmal Menschen, die persönlich kenne auf der Strasse…schwupp, da war es dann gleich, mein schlechtes Gewissen – bin ich daran schuld, dass Freunde von mir jetzt arbeitslos sind?? Hätte ich lieber beim werbeindenwahnsinntreibenden Myspace bleiben und nicht zum datenundgrossmutterverkaufenden Facebook wechseln sollen?
Wahrscheinlich liegt es nicht an mir, wurden doch an ganz anderer Stelle (schöne Grüße an sie, Herr Murdoch) die falschen Entscheidungen getroffen und ich bin mir sicher, die jungen kreativen werden nicht lange ohne Job bleiben.

Und irgendwie ist auch ein bisschen wie erwachsen werden, so ganz ohne Myspace…jetzt muss ich nur noch Facebook los werden – aber wer kümmert sich dann um meine Farm und wer sammelt die Miete in meiner City ein? Und vor allem – wie verabrede ich mich dann mit meinen Freunden?

schönes Herz

Ihr Herz ist sehr schön. Ist das ein nicht mal ein schönes Kompliment? Ich finde schon. Du hast nen tollen Arsch oder Du hast schöne Augen – das hab ich schon ein paar Mal gehört und bin kurz rot geworden. Aber es gibt einfach nicht viele Menschen, eigentlich nur ein ganz paar, die mir sagen können, dass ich ein schönes Herz hab. Und damit ist nicht das typische, du hast so ein großes Herz, du bist immer so nett, gemeint. Sondern es ist anatomisch, physisch SCHÖN…und der Typ der’s gesagt hat, ist Arzt und hatte die schönsten Augen die ICH in meinem Leben gesehen hab und eines der nettesten Lächeln…hach, Schwärmereien für Ärzte gehören doch seit Greys Anatomy und Dr. Diaries absolut dazu, oder?
Naja, ich hab meinen Krankenhausaufenthalt hinter mir und mein Herz schlägt jetzt wieder in seinem ganz normalen, langweiligen Takt.

Von Brautsträussen und anderen Gefahrenzonen

30 jähriger Single auf einer Hochzeit zu sein ist nicht so einfach. Aber gut, ich fange von vorne an. Ich hatte ja schon von diesem Kleid erzählt, welches ich in einer Nummer größer kaufen musste (btw. das ist mir immer noch unklar) nun war also der Tag gekommen, an dem ich es mit Würde tragen sollte. Es war alles wie in diesen Hollywood-Schnulzen, überall furchtbar schöne und scheinbar furchtbar glücklich Pärchen. Ich hörte Geschichten von gerade gebauten Einfamilienhäusern, ausgenommen geschmackvollen Hochzeitzeremonien, Kinderwünschen, gerade beklommenen zuckersüßen Kindern UND ganz wichtig, die üblichen Lästereien über die Abendkleider oder Schuhe der anderen, ebenfalls anwesenden Damen.
Ich war überglücklich als ich feststellte tatsächlich nicht der einzige Single zu sein, da war sie, die Rettung meines Abends. Gleiches Alter, gleiche Haarfarbe, gleicher Humor – PERFEKT. Und Gott sei dank hatte meine heiratswütige Freundin daran gedacht Single nr 2 und mich an einen Tisch zu plazieren. Wir haben uns kurz darüber ausgetauscht, wie toll es ist alleine zu seine und seine Freiheit komplett ausleben zu können und dann beschlossen uns schnellstmöglich die vollkante zu geben. Gesagt getan, kurz nach der Kirchlichen Trauung, fingen wir an den Sektempfang voll auszunutzen. Irgendwie war dann alles gut. Der Hochzeitsfotograf rief dann zum Pärchenfotografieren auf, Du stellst dich also mit deinem Partner oder besser noch mit Ehemann und deinen 3 Kindern vor eine nett angestrichenen Wand und lässt Dich zur Erinnerung für das Brautpaar fotografieren, gesagt getan, Single Nr 2und ich gingen als das einzige lesbische Paar des Abends in die Geschichte ein. Und ich hielt einen weiteren Rekord, ich war die einzige anwesende Person, die sich 2 mal vor diese Wand stellen musste. Irgendwann hörte ich meinen Namen: „Kati, komm doch mal bitte“ – „Männlicher Single Nr 3 hat keine Begleitung, lässt Du dich bitte mit ihm fotografieren!!“ Welch Schmach, die Frage ist nur wessen Schmach grösser war. Seine? Weil er irgendeine Frau an die Seite gestellt bekommen hat, weil er es nicht geschafft hat sich selber eine mit zu bringen? Oder meine, weil männlicher Single Nr 3, genau einen Kopf kleiner war und so gar nicht mein Typ? Sollte das ein Verkupplungsversuch werden?? Ja, sollte es, wie sich später raus stellte allerdings nicht mit mir sondern mit Single Nr2, welche am Tisch genau neben ihm sitzen sollte…Irgendwie hats aber nicht gefunkt und Single Nr 2 und ich sind direkt nach dem Essen wieder an die Bar.
Der gemütliche Teil der Hochzeit hat begonnen, der Hochzeitstanz wurde vollzogen und kurz danach hatte meine mittlerweile verheiratete, älteste Freundin den Pegel von Single Nr2 und mir erreicht. Was man perfekt an ihrer Wurftechnik beim Brautstrausswerfen erkennen konnte. Dabei stand ich übrigens in der letzten Reihe, nicht nur weil ich den Strauss nicht fangen wollte, nein vielmehr weil ich Angst vor Verletzungen hatte.
Gott sei dank wurde ausser diesem üblichen Event keine weiteren Hochzeitsspiele oder ähnliches veranstaltet.
Und im Endeffekt möchte ich sagen, dass es ein wirklich schöner Abend war und dass ich mich trotz aller Sticheleien sehr für die Braut gefreut habe, denn sie hat den richtigen erwischt. IHR MACHT DAS SCHON!!

Krieg und Frieden

Zitat des Tages: „Humor ist der Schwimmgürtel auf dem Strom des Lebens“ – das ich nicht lache…

Bei mir ist das ja so, es gibt Zeiten, da seh ich aus wie das Michelin-Männchen, weil mein Humor Gürtel so dick ist. Momentan seh ich aus wie das Michelin-Männchen weil die Daim Schoki mal wieder so schweinelecker war…und überhaupt, ich muss aufhören mit dieser verdammten Schokolade – mein Gesicht sieht aus wie „Krieg und Frieden“ in Blindenschrift und ich habe mich heute geschlagene 10 Minuten versucht in ein Kleid, meiner „vermeindlichen“ Größe zu quetschen um es mir dann doch eine Nummer größer zu kaufen. Dabei fällt mir ein, ich hasse es, sich für Hochzeiten ein zu kleiden. Ansage war, bitte zieht nicht alle schwarze Kleider an, wir sind ja schließlich nicht auf einer Beerdigung (Sind wir nicht? – Hallo?- Hochzeit!??) Ok, ich also los gerannt..bloß nix schwarzes!!! bloß nix schwarzes!!!! Super Kleid gesehen und es war nicht schwarz, mhhh, aber die Farbe Weiß ist eigentlich der Braut überlassen, oder?..ok, weiter geguckt. Da ist es…es ist nicht schwarz, es ist nicht weiß, richtig es ist ROT, in Worten ROT und genauso rot wurde dann auch mein Kopf als ich das Preisschild näher betrachtet hab. Seid ihr bekloppt? Ich bin im Kaufhof, nicht bei Dolce oder Gucci..Ihr mögt es nicht glauben, ich habe eine geschlagene dreiviertel Stunde zwischen 2 Kleiderständern verbracht um im Endeffekt wahrscheinlich von der Hochzeit meiner ältesten Freundin ausgeschlossen zu werden, weil es dann doch ein schwarzes Kleid wurde und dann auch noch in einer Größe die ich bis vor kurzem noch nicht hatte…Ich muss dazu sagen, ich sehe natürlich trotzdem ganz fantastisch aus in dem Kleid – ist ja klar, muss ja…Ich hab mir zur Belohnung dann heute auch noch pinke Lederhandschuhe gekauft, aber ich glaube die kann ich zu dem Kleid nicht tragen, also zumindest nicht auf der Hochzeit, aber die nächste Bad Taste Party kommt bestimmt ;) Apropos Bad Taste Party, die war ja nun mal wieder der Höhepunkt meines Wochenendes, naja, eigentlich war das neben dem Kleiderkampf auch das einzige was ich erlebt habe. Ich kann da nichts für, ich verstehe selber nicht warum mich ein Abend wilder Feierer mittlerweile für die nächsten drei Tage auf die Couch verhaftet. Früher war irgendwie alles besser, ich trug ne 34/36, „Krieg und Frieden“ stand im Bücherregal und nicht in meinem Gesicht, meine Kindergartenfreundin hatte nicht diesen Heiratsfimmel und Daimschokolade war nicht mein bester Freund…

herzsprung

Hat jemand schon wirklich physisch gemerkt wie ein Herz bricht? Ich meine, jeder redet doch darüber, jeder hatte doch schon mindestens ein gebrochenes Herz. Wachsen Herzen einfach so wieder zusammen, so wie Fuss. – oder Handknochen? Und wie fühlt es sich an wenn so ein Herz bricht, weiß man dass es gebrochen ist oder kann es sein, dass man es sich vielleicht nur verstaucht hat? Gibt es einen Gips fürs Herz? Und darf man sich, so wie früher eine Farbe dafür aussuchen?
Ich glaube ja es jetzt zu wissen. Es fängt mit einem rasenden Gefühl an, so als würde das Herz direkt unterm Kinn sitzen, man bekommt Schweißausbrüche und dann ist es vorbei, es schlägt wieder ganz normal und Dir wird schwarz vor Augen…und der Notarzt fragt dich dann ob Du vllt momentan unter Stress leidest, denn all Deine Werte sind normal.
30ste Geburtstage könne tatsächlich stressen, aber viel schlimmer ist es wenn Dir die JOLIE-Redaktion eine Geburtstagsmail schickt, nicht aber die Menschen von denen man es sich am meisten wünscht. Alles wird gut, sagt diese blonde Tante aus dem Fernseher..die frage ist nur wann und bekommt man Krücken für den Bruch????

Requisiten und Komparsen

Wer Requisiten frisst fickt auch Komparsen – und ich bin immer wieder froh, dass wir so gut wie nie Komparsen am Set haben. Manchmal komm ich mir vor wie eine Kindergärtnerin, es ist doch eigentlich ganz einfach Jungs. Nur da sitzen und bei „Und Bitte“ in Richtung Tür winken…und trinkt den Kaffee in euren Tassen nicht. Der ist kalt und nur Requisite außerdem haben wir keine Zeit auf neuen zu warten. Beim zweiten mal „Und bitte“ sind 6 von 17 Tassen leer – ANSCHLUSSFEHLER!!! „Frau S., der Kaffee ist ja kalt“,“Frau S. Hast du noch Kaffee? Meine Tasse ist leer“….bitte fragt mich nicht, warum die lieben Kollegen mich Frau S. nennen – ist einfach so. Obwohl Frau S. zu sagen und einen danach zu duzen hört sich irgendwie nach Aldi Kasse 5 an – egal, man gewöhnt sich an allem, auch am Dativ.
Jut, zurück zu meiner Krabbelgruppe. Im Endeffekt LIEBE ich meine Jungs und mein Mädchen, sie sind toll, auch wenn sie mich manchmal schier zur Verzweiflung bringen.
Ich besorge‘ also nochmal neuen Kaffee und schenke nach, als die Kamera wieder auf Anfang ist fehlen drei Leute. Das gibt es doch nicht – ah, ich weiß, die staatlich angeordnete Raucherpause, ich kenne sie doch meine Pappenheimer. Wir spielen das ganze Spielchen noch ein paar mal, ich frag mich warum ich nicht zur Post gegangen bin und ganz zum Schluss bringt mich einer der Kollegen doch wieder zum Lachen und alles ist vergessen. Dann fülle ich die Tasse gerne zum 10 mal auf, schreie Kippen aus und Schnauze halten und trage irgendwelchen Kram hinterher. Ich glaueb die Postuniform würde mir auch gar nicht stehen.
„Und bitte…!“

Bahnsteiggeschichten

Ich bin vor ein paar Tagen das erste mal seit längerer Zeit wieder Zug gefahren. Irgendwie ein interessante Angelegenheit, nicht dass ich Zug fahren als solchen so unheimlich toll fände, aber als ich da an diesem Bahnsteig in der stand um zurück in meine 4 Berliner Wände zu gelangen, fing ich an mir darüber Gedanken zu machen, wohin wohl diese Menschen, die sich mit mir den Bahnsteig teilten, wohl hin fahren würden und vor allem warum.
Da war zum einen diese rothaarige Dame, die mir gegenüber saß. Sie war diese typische Business Frau, adrett und schick gekleidet, nen Laptop auf dem Sitz neben sich zu liegen und einen Frauenroman in den Händen. Ach ja klar, und immer an einer Flasche „stillem“ Wasser nippend.
Wo wollte sie wohl hin oder wo kam sie her. Sie kommt bestimmt gerade aus einer dieser wichtigen Besprechungen, in denen man erst 15 Minuten Smalltalk über das Wetter, Gott und die Welt hält und sich dann die restlichen 165 Minuten freundlich aber bestimmt über all diese wichtigen Geschäfte unterhält während man dreimal genauso freundlich aber bestimmt den angebotenen Kaffee ablehnt und nach einem stillen Wasser fragt. Warum fragt sie eigentlich wo sie doch selber eins dabei hat? Und warum fährt sie denn Zug, sollte sie in ihrer Position denn nicht den schon seit Jahren versprochenen Firmenwagen haben – ach ne, den hat ja jetzt der neue junge Kollege bekommen…aber ich schweife ab. Neben der roten Frau war da noch dieser Junge am Bahnsteig. Schätzungsweise 15 maximal 16 und ich wünsche ihm, dass die Pubertät für ihn bald vorbei sein möge. Er hat nen Rucksack auf geschnallt aber es sieht nicht danach aus als würde er zum Sport fahren wollen. Bestimmt trifft er sich mit anderen 15 maximal 16 jährigen pubertierenden Jungen um „Ab zu Hängen“, wie man es halt so macht, vielleicht in der nächst größeren Stadt – hatte ich dabei erwähnt an welchem Bahnhof ich saß? Plauen!!! Da fährt man auch schon mal mit der Bahn um an der nächsten Tankstelle rum zu lungern. Naja, vielleicht hab ich ihn ja auch falsch eingeschätzt und er trifft sich mit Schulkameraden um für die nächste Biologiearbeit zu lernen….
Ein paar Meter weiter standen zwei Ältere Damen. Diese typischen älteren Damen, beide die selbe Kurzhaarfrisur, beide haben den selben Optiker und beide kaufen ihre Klamotten in den Läden „Schick auch in Mausgrau“ und „Mausgrau ist das neue Pink“ Ich bin mir sicher, dass die beiden eine ihrer Kegelschwestern im Krankenhaus besuchen fahren. Ein Anzeichen dafür – die Blumen – diese in auffallend bunten Farben. Und ich meine eine Pralineneschachtel im Jutebeutel entdeckt zu haben. Dann war da noch dieser Typ Marke langhaariger Philosophie – und Deutschlehrer. Sandalen und Socken, blaue Jeans die förmlich aufschrie: „Gott wirf Arsch herein“, ein Karohemd (dazu muss ich sagen, eigentlich mag ich Karohemden) und darüber eine, da ist es wieder, Mausgraue Weste. Witziger weise, war das schon meine zweite Begegnung mit dem Lehrer. Die Erste hatte ich etwa 15 Minuten zuvor am Ticketautomaten, welcher anscheinend nicht mit ihm spielen wollte. Ich, immer schon Musterschülerin dem Lehrer geholfen, naja, ich hab ihm Hilfe angeboten aber es schien ihm unangenehm. Er murmelte nur was von, im Internet hätte er einen günstigeren Preis für die Fahrt gesehen, er hätte doch extra vorher nachgeschaut und das ginge doch nicth, dass die am Automaten nicht die selben Preise anbieten..blablabla…naja, zu dem Zeitpunkt hatte ich mir noch keine Gedanken um meine Mitmenschen und deren Fahrziele gemacht, sondern war froh, dass er mich vorgelassen hatte. Dem Büro sei dank musste ich nur noch meine E-Tix Nummer eingeben und schwuppdiwupp hatte ich mein Ticket…Ok, ich schweife schon wieder ab, wollte ich mir doch weiter Gedanken über diese Menschen machen. Wo wollte denn nun dieser Lehrer hin? Ich meine er murmelte etwas von Leipzig, oder war es Dresden? Wollte er wohl zu einer Lesung der Neuauflage von Sofies Welt? Ich weiß es einfach nicht und so sehr ich mich antrenge, ich kann mir bis heute nicht vorstellen wohin ihn wohl seine Sandalen getragen haben.
Als ich nachher im Zug saß, sollte ich zumindest was den Pubertierenden angeht recht behalten, naja, er ist zumindest tatsächlich nur eine Station weiter gefahren und wurde laut pöbelnd durch seine 15 maximal 16 jährigen Freunde in Empfang genommen…
Im Endeffekt werde ich nie herausbekommen wohin die einzelnen Reisen gingen und welche Geschichten dahinter standen. Ich weiß nur, ich hatte meine Gründe mit genau diesem Zug zu fahren, genau wie jeder andere der mit mir an diesem Tag dort am Bahnsteig in Plauen stand und ich bin froh, dass diese Personen meine Gründe genau so wenig kannten wie ich ihre.

interessante langatmigkeiten

Ich weiß nicht, ich frag mich doch wirklich, ist es überhaupt noch interessant über das wahre Leben zu schreiben? Ist es nicht eigentlich unfassbar langweilig? Sollte man sich nicht lieber ne tolle Geschichte über einen sensationellen Menschen einfallen lassen und niederschreiben. Wollen die Menschen nicht lieber interessante Lügen als langweilige Wahrheiten lesen? Ich weiß meine Antwort darauf, aber was denkt ihr?

alles und nichts

Im Endeffekt ist in den vergangenen Tagen mal wieder alles und nichts passiert.
Nun hatte ich mal wieder geschlagene 4 Tage darüber nach zu denken was zur Hölle ich denn nun mit meinem Leben anfangen soll. Und was ist dabei raus gekommen, mal wieder gar nix. Is ja klar. Hatte ich doch vor kurzem noch geschrieben, man soll nie aufhören neue Dinge zu erleben und neue Pläne zu machen. Dazu stehe ich auch jetzt noch, aber nun müssen die Pläne doch erstmal her…Also, hat jemand nen Plan für mich, meistbietend ab zu geben? Hier bin ich.

Seepferdchen

Es gibt Punkte im Leben, da muss man sich einfach entscheiden. Gehe ich den einen oder gehe ich den anderen Weg? Aber was, wenn man einfach nicht weiss welcher der bessere Weg ist? Was, wenn man sich immer wieder sagt, wärst Du doch in die andere Richtung gelaufen?
Ich bin kein Kopfmensch, denke zwar schon über mein Handeln nach, habe mich aber bis jetzt immer auf mein Herz verlassen und in den meisten Situationen waren es auch immer die richtigen Entscheidungen…außerdem singt man doch auch so schön „Tu immer was Dein Herz dir sagt“.
Nun sagt mein Herz aber gerade: „Sorry, da kann ich Dir auch nicht weiterhelfen“.
Wichtige Entscheidungen wollen anscheinend doch mit dem Kopf getroffen werden und ich weiß, egal wie ich mich jetzt endet, früher oder später werde ich mir einreden, dass es falsch war.
Kopfchaos tut dem Herzen nicht gut, denn momentan gehe ich unter in diesen Meer an Gedanken, in diesen „Für und Wieders“, in diesem Entscheidungen treffen. Und es ist einfach so, keiner kann mir da gerade den rettenden Ring zu werfen. Hier muss ich nun mal alleine schwimmen, das dumme ist nur dass ich momentan noch nicht mal mehr das „Seepferdchen“ besitze..